Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
 

IVF-Naturelle

Bei der IVF-Naturelle wird auf eine Hormonstimulation verzichtet und eine IVF wird im natürlichen Menstruationszyklus der Frauen durchgeführt. Die «natürliche» IVF hat den Vorteil, dass dabei jene Eizelle ausreift, die den natürlichen Selektionsprozess durchlaufen hat. Vieles deutet darauf hin, dass diese Eizelle die beste ist und die höchste Befruchtungs- und Einnistungsrate verspricht.
Der Ablauf der Behandlung:

Behandlung:

Bei der IVF-Naturelle erfolgt die erste Konsultation je nach Zykluslänge am 9.-12. Zyklustag. An diesem Tag werden eine Ultraschallkontrolle und eine Blutentnahme durchgeführt. Meist kann aufgrund der Blutwerte bereits an diesem Tag der Zeitpunkt des Eisprungs vorausberechnet werden, so dass keine zweite Konsultation mehr erforderlich ist.
Patientinnen, die weiter weg wohnen, können auch bei ihrem Frauenarzt eine Ultraschalluntersuchung und eine Blutabnahme machen lassen und das Ergebnis per e-mail zusenden. Nur sollten die Blutwerte bereits am Nachmittag des Tages vorliegen, an dem der Ultraschall durchgeführt wurde. Auf diese Weise können auch Patientinnen betreut werden, die mehrere Stunden entfernt wohnen.
Gegebenenfalls werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um den Eisprung besser kontrollieren zu können.

Follikelpunktion:
Bei der IVF-Naturelle kann ohne Narkose- und Schmerzmittel punktiert werden. Bei der Punktion wird eine sehr dünne Nadel über die Scheide in den Follikel eingeführt und dieser abgesaugt. Die Punktion dauert ca. 2 min. Die Punktion wird von vielen Frauen als weniger schmerzhaft als eine Blutabnahme empfunden. Der Samen wird entweder mitgebracht oder der Partner gibt diesen während der Follikelpunktion ab.

Was passiert im Labor?
Im IVF-Labor wird die Eizelle befruchtet. Bei einem guten Spermiogramm wird meist eine Insemination durchgeführt, die Spermien werden zur Eizelle gegeben und die Befruchtung erfolgt selbständig. Bei einem schlechten Spermiogramm wird eine Intra-zytoplasmatische Spermieninjektion (ISCS) durchgeführt. Eine einzige Samenzelle wird unter mikroskopischer Sicht mit Hilfe einer dünnen Kanüle direkt in die Eizelle eingebracht.

Embryotransfer:
Der Embryotransfer erfolgt meist 2-3 Tage nach der Follikelpunktion, unter bestimmten Bedingungen auch einige Tage später. Die Technik ist bei der klassischen IVF und bei der IVF-Naturelle identisch. Eine zarte Führungshülse wird über den Muttermund in die Gebärmutterhöhle geschoben. Durch diese Führungshülse wird der Transferkatheter eingeführt und der Embryo eingespritzt. Der Embryotransfer ist komplett schmerzlos.

Lutealphase
In der Lutealphase müssen immer Gelbkörperhormone und ggf. auch Oestrogene gegeben werden, um die Einnistung des Embryos in das Endometrium zu unterstützen. Dies ist bei allen IVF-Therapien erforderlich14 Tage nach der Follikelpunktion kann ein Schwangerschaftstest im Blut durchgeführt werden. Für einen Urintests muss noch einige Tage länger gewartet werden.

Häufig gestellte Fragen:
Für wen ist die Behandlung besonders geeignet?

Grundsätzlich ist die Behandlung für jede Patientin geeignet. Besonders profitieren:
  • Frauen mit einem regelmässigen Zyklus 
  • Low respondern, bei denen selbst eine hoch dosierte Gonadotropin-Stimulation zur Bildung von nur sehr wenigen Follikeln führt, 
  • High respondern mit einem hohen Risiko für ein Überstimulationssyndrom bei der Durchführung einer normalen IVF unter 40 Jahre, 
  • Frauen mit Risiken für eine klassische IVF (Thromboseneigung etc.).

Wie hoch sind die IVF-Erfolgsraten?
Die Erfolgsraten sind stark vom Alter der Patientin und der durchgeführten Therapie abhängig. Gemäß den Erfahrungen des Kompetenznetzes „IFV-Naturelle“ mit Hauptsitz in Bern liegen die Erfolgsraten bei Frauen unter 40 Jahren und Verwendung von Maßnahmen zur Kontrolle eines vorzeitigen Eisprungs durchschnittlich bei:

  • Schwangerschaftsrate pro Transfer: 25-30% (1 Embryo)
  • Transferwahrscheinlichkeit pro Zyklus: 50-60% (Ein Transfer findet nicht in jedem Zyklus statt, da in ca. 10% der Zyklen der Eisprung zu früh erfolgt, bei ca. 10% der Punktionen die Eizelle nicht gewonnen werden kann, ca. 10% der Eizellen unreif sind und ca. 20% der Eizellen sich nicht befruchten lassen oder sich nicht weiter entwickeln). 

Da immer nur ein Embryo transferiert wird, ist die Schwangerschaftsrate pro Transfer – bezogen auf einen transferierten Embryo – deutlich höher als bei der klassischen IVF. Der Grund dafür ist vermutlich die bessere Eizellqualität aufgrund der natürlichen Eizellreifung.

Weitere Informationen zur IFV-Naturelle finden sie auf folgender Homepage: www.ivf-naturelle.ch

 
 
 

Von Träumen, die Wirklichkeit wurden

Glückliche Eltern machen Mut

Unser Wunschkind!

Da sich unser sehnlichster Wunsch, Eltern zu werden, über lange Zeit nicht erfüllt hat, ergriffen wir die Möglichkeit, mittels IVF-Behandlung Eltern zu werden.
Weiterlesen

Unser Kind!

Es ist eine enorme Belastung, sagt die Erfahrung.
Es ist das größte Glück, sagt die Liebe.
Es ist unser Kind, sagen wir.

Weiterlesen

Soll wirklich niemals ein Kind "Mama" zu mir sagen?

Sechs Jahre lang versuchte ich schwanger zu werden, aber es wollte nicht klappen.
Weiterlesen